Der damalige Emmerstausee
Der Emmerstausee
Die schwankenden Seehöhen als Folge der doppelten Nutzung des Sees sind bei den Planungen berücksichtigt, wobei davon ausgegangen ist, daß die Staudifferenz von 117 m zu 118 m wegen Ihres seltenen Auftretens für die Bepflanzung im unmittelbaren Uferbereich unschädlich ist.
Für zu errichtende Bauwerke, für die Einmündungsbereich der zufliessenden Gewässer und dgl. sind diese Schwankungen jedoch einzuplanen. Im westliche Drittel des Stausees waren großflächige Abgrabungen bis auf 114,5 m über NN erforderlich. Das wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren wurde Anfang November 1974 beantragt; der Planfeststellungsbeschluss wurde mit Datum vom 22. November 1977 erteilt.
Der Bebauungsplan Emmerstausee der Stadt Schieder-Schwalenberg wurde mit der Verfügung des Regierungspräsidenten vom 22.07.1997 genehmigt.
Im Jahre 1975/76 wurde die Abwassertransportleitung als Verbindung des Stadtteils Schieder mit der östlich des Sperrdamms gelegenen Kläranlage gebaut. Die Arbeiten am Abflussbauwerk wurden im Frühjahr 1979 begonnen; die Erdarbeiten im Frühjahr 1980.
Gleichzeitig mit den Bauarbeiten für den Emmerstausee wurde auch die Kreisstrasse über den Staudamm nach Glashütte sowie auch die neue L 614 zwischen Schieder und Harzberg gebaut. Der See wurde am 6. Mai 1983 seiner Bestimmung übergeben.....und immer wieder gut!
