Der damalige Emmerstausee
Der Emmerstausee
..sollte zwei Zwecken dienen: Der Freizeit und Erholung sowie dem Hochwasserschutz für die emmerabwärtsliegenden Ortschaften bis hinab zur Weser (Lügde, Bad Pyrmont usw.)
Dementsprechend sind auch verschiedene Stauhöhen bei der Planung zugrunde gelegt : Bei einem Dauerstau von 117 m über NN wird der Seeinhalt rd. 2,7 Mio. cbm betragen, bei dem Höchststau von 118 m rd. 3,6 Mio. cbm (als sogenannter Katastrophenstau gilt als absolute Höchstgrenze 118,25 m NN). Im Winter wird die Stauhöhe auf 116,5 m abgesenkt, wodurch sich die Rückhaltekapazität für Hochwasser um 0,4 - 0,5 Mio. cbm auf 1,4 Mio. cbm erhöht. Darüberhinaus ist auf der Basis von Niederschlagsmessungen im Emmereinzugsgebiet eine zusätzliche Vorentlastung des Seeinhaltes vorgesehen, um die Rückhaltekapazität für Hochwasser weiter zu vergrößern.
Die Schwierigkeit für die Konstruktion des Abflußbauwerks und damit des Sperrdamms lag darin, daß einmal die Niedrigstwassermenge von 0,4 cbm je Sekunde geregelt abgelassen werden kann, andererseits aber auch das (theoretische) 1000-jährige Hochwasser mit 365 cbm je Sekunde, wobei die mittlere Wassermenge etwa 5 cbm je Sekunde beträgt. Die Wasserstandsregelung erfolgt dabei über 2 Fischbauchklappen mit einer max. Leistung von 235 cbm/Sekunde. Um eine Versorgung der Emmer unterstromseitig mit kühlem Wasser sicherzustellen, wurde eine Sonderentnahme mit einer Leistung von ca. 600 ltr./Sekunde eingebaut. Lesen Sie mehr....
